3 Impulse, wie Achtsamkeit dein Leben und deine Beziehungen bereichert
Shownotes
Kennst du diese Momente, in denen alles gleichzeitig an dir zieht? Ein Kind ruft, eine Aufgabe wartet, dein Nervensystem ist längst im Alarmmodus – und irgendwo in dir taucht dieser alte Gedanke auf: Ich müsste das doch besser schaffen.
In dieser Folge spreche ich mit Maren Schneider über Achtsamkeit im Alltag, über den Atem als ganz praktisches Werkzeug und darüber, warum es nicht darum geht, noch eine weitere Sache perfekt zu machen. Es geht vielmehr darum, inmitten des ganz normalen Lebens wieder einen Moment bei dir anzukommen – nicht spirituell abgehoben, sondern bodenständig, körperlich spürbar und mitten im Alltag anwendbar.
🎙 In dieser Episode erfährst du:
✨ warum Achtsamkeit dir helfen kann, aus Schuldgefühlen und Überforderung einen Schritt herauszutreten ✨ wie dein Atem in stressigen Momenten eine kleine, aber wirksame Verzögerung schaffen kann ✨ weshalb Achtsamkeit nicht erst auf dem Meditationskissen beginnt, sondern beim Spülen, Atmen und Wahrnehmen ✨ wie Kinder Achtsamkeit vor allem durch unser Vorleben und spielerisches Erkunden lernen ✨ warum Selbstfürsorge kein Rückzug aus der Beziehung ist, sondern eine Grundlage für echte Verbindung ✨ wie bewusster Umgang mit digitalen Reizen wieder mehr Ruhe und Präsenz in deinen Alltag bringen kann ✨ weshalb Frieden im Kleinen beginnt – in uns, in unseren Beziehungen und in der Art, wie wir Konflikte begleiten
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00:00:00: Vielleicht brauchst du in diesem Sommer gar nicht noch mehr neue Impulse, sondern vor allem Erinnerungen daran wie du mitten im Chaos, in der Nähe, im Lärm, im Organisieren und im Funktionieren wieder bei dir ankommen kannst.
00:00:15: Herzlich willkommen zur ersten Folge meiner Summer Edition!
00:00:19: Nach der zweihundertsten Episode nämlich habe ich mit dir darüber gesprochen, wie der Podcast sich von bewusster Elternschaft hin zu einem Raum für echte Verbundenheit entwickelt hat.
00:00:30: In den nächsten Wochen werde ich dich mitnehmen zu einigen älteren Folgen und dich einladen, darunter noch etwas mehr zu hören.
00:00:39: Wo geht es nämlich um Verbindung?
00:00:41: Wo geht das um Selbstführung?
00:00:42: Und wo geht es darum, dich mitten im echten Familienalltagsleben zu erinnern?
00:00:50: In dieser summer-ethischen Episode spreche ich mit Marin Schneider über Achtsamkeit.
00:00:56: Wir sprechen darüber, wie Achtsamkeit im ganz normalen Alltag entstehen kann.
00:01:00: Nicht perfekt auf eine Meditationskissen sondern eben Wie es bei dir ist mitten drin Im Leben als Frau Als Mama Als Unternehmerin Als Angestellte Als Partnerin Als Schwester Als Tochter.
00:01:15: Es geht dabei Darum wie du wirklich dich wahrnehmen kannst Wie dir dein Atem hilft Eine kleine Pause Zwischen Reiz und Reaktion Zu schaffen und warum selbst für Sorge eben kein Rückzug aus Beziehung ist, sondern die Grundlage wirklich verbunden zu bleiben.
00:01:36: Vielleicht magst du die Episode heute nicht als reine Folge über Achtsamkeit hören, sondern wirklich als Erinnerung – Du darfst zu dir zurückkommen!
00:01:44: Zu deinem Atem, zu deiner Klarheit und zu dem was dir heute in the present moment wirklich wichtig ist.
00:01:53: Viel Freude dabei!
00:01:55: Wunderschön, dass du da bist.
00:01:56: Danke für deine Zeit, die du hier für mich, für die Hörerinnen und Hörern zur Verfügung gestellt hast!
00:02:02: Ich weiß ganz sicher, dass ich viele kenne weil auch immer wieder mit erzähllichen Büchern.
00:02:09: ich lesen das jetzt bei mir im Hintergrund immer wieder wer mich so begleitet hat.
00:02:12: Du hast mich schon sehr lange begleitet, hast du gerade schon ganz große Augen gemacht als ich es dir erzählt habe Deine Bücher voll schön steht auf deiner Webseite, füllen Fußballstadien.
00:02:21: Da hab ich mir gedacht ja wohl!
00:02:23: So gehört sich's.
00:02:25: Bei mir warst du auch.
00:02:26: Ich habe dein erstes Buch der Weg in die Achtsamkeit in Grün vor vielen Jahren gelesen.
00:02:32: Ich weiß es nicht mehr wann kann ich nicht mehr sagen aber es war auf jeden Fall.
00:02:35: dank der Stadtbibliothek habe ich das ausgeliehen bin so dran vorbei und haben gedacht ohja das ist jetzt und dann ging es bei mir los unter anderem mit der Achtsammkeit.
00:02:43: Du bist schon ganz lang im Business, wie man es so schön sagt auf Neudeutsch.
00:02:47: Bist ausgebildete Lehrerin für Stressbewältigung durch Achtsamkeit also MBSR Mindful Based Stress Reduction wissen ganz viele.
00:02:55: Du bildest inzwischen auch aus was total cool ist in deiner Online Akademie.
00:03:01: Achtsamtwärts Online Akademie.
00:03:02: Du hast unfassbar viele Bücher geschrieben.
00:03:04: Du gibst Workshops Wochenendseminare Einzelberatung, Einzelhilfen und natürlich hast du auch eine eigene Praxis in Düsseldorf.
00:03:13: Bis jetzt Zeit.
00:03:14: und Dank Corona.
00:03:15: Ich sage jetzt ganz bewusst dank Corona, weil das ist nämlich eine so große Bereicherung.
00:03:19: eben auch online sichtbar nicht nur in Form deiner Autorantätigkeit Und mit der Praxis sondern jetzt eben auch im digitalen Ist man von dir umgeben wenn wir mag auf sozialen Netzwerken und natürlich auch mit einer Webseite und den ganzen vielen Kursen die du da anbietest.
00:03:34: Wow oder?
00:03:35: Ja,
00:03:35: das ist...
00:03:36: Zusammenfass
00:03:38: bin ich ganz geplettet.
00:03:40: Ich muss allerdings eine kleine Korrektur geben und zwar habe ich keine Praxis mehr.
00:03:45: die habe ich durch Corona.
00:03:47: Das war ein Riesenkrise!
00:03:48: Ich habe mein Baby damals leider schließen müssen.
00:03:55: Ich hab meine Praxis, zwanzig-zwanzig erschließen müssen wegen Corona weil ich genau die vulnerabelte Gruppe betreut habe und dann genau in diesem Zuge ganz schnell alles digitalisiert, meine komplette Energie- und Schaffungskraft eben jetzt in die Online Akademie reingegeben.
00:04:20: Unglaublich ja!
00:04:22: Ja und deswegen ich mache jetzt keine eins zu eins Sitzungen mehr.
00:04:27: Ich habe lange lange Zeit als Therapeuten gearbeitet und habe Menschen begleitet, die Burnout- und Stresserkrankungen hatten.
00:04:36: Chronische Schmerzen, chronische Erkrankung also auch alles was so gut mit der Achtsamkeit abdeckbar ist.
00:04:43: Und das ist jetzt auch so der Erfahrungsschatz, der eben dann jetzt auch die Onlineakademie trägt weil das ist nicht etwas... was ich mir mal eben schnell ausgedacht hab und dann irgendwie schnell einen Online-Kurs draus gemacht habe, sondern das sind auch Mitschnitte aus Originalkursen.
00:05:03: Das ist richtig gelebte Achtsamkeit!
00:05:07: Das
00:05:07: fühlt sich auch an als wenn man mit da drin ist, auch wenn man auf seinem Säßnischen sitzt und vielleicht die Sachen nur hört, dann hört man halt die ganze Gruppe.
00:05:19: Ja, das trägt einfach auch diese Arbeit und auch diese Erfahrung.
00:05:23: Ich habe jetzt schon gut zwanzig Jahre Erfahrungen im Unterrichten.
00:05:27: Selber seit fünfundzwanzig Jahren bin ich in der Meditation- und Achtsamkeitspraxis selber aktiv.
00:05:33: Das heißt man muss ja selber seine eigene Meditationspraxis haben, weil sonst wovon soll man denn sonst erzählen?
00:05:40: Du
00:05:40: wissen das
00:05:41: weiß ich nicht!
00:05:44: Und daraus schreibe ich eben auch Bücher, also aus der Arbeit, aus der Praxis.
00:05:47: Aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung.
00:05:50: und ja das macht das Ganze bunt und reich und saftig.
00:05:55: Und echt und authentisch vor allem?
00:05:57: Ja genau!
00:05:58: Also ich werde nie über irgendwas erzählen wovon ich keine Ahnung habe.
00:06:03: dann... Nein, das mache ich nicht.
00:06:05: Also alles ist gut durchgeackertes Material wo die Fallstrecke sind und wie man damit umgehen kann.
00:06:13: Und wenn ich noch was nicht gemeistert habe, dann sage ich das auch weil...
00:06:16: Ja, wir sind unheimlich gern.
00:06:18: Ich bin auf dem Weg!
00:06:21: Aber absolut.
00:06:22: Lernende und Lehrende zugleich.
00:06:24: Genau.
00:06:26: Ich freue mich riesig hier zu sein.
00:06:29: Wegen
00:06:30: Corona-Sache konnte ich jetzt erst mal nicht so aktiv sein.
00:06:33: aber jetzt passt es und jetzt freue ich mich total auf... Diese Einladung und mit dir hier jetzt zusammen.
00:06:40: Wie schön!
00:06:42: Wenn ich mache, weißt du was?
00:06:42: Da fällt mir direkt die etwas persönliche Frage ein.
00:06:46: Vermisst du deine Praxis?
00:06:47: Vermisst Du den Kontakt zu den Menschen direkt handhabbar
00:06:51: und ziegespalten?
00:06:53: Ich bin wirklich ziegenspalten.
00:06:55: Ich muss sagen... Die Corona-Situation kam in einer Zeit wo ich persönlich sehr erschöpft war merkte, dass ich in dieser Form nicht mehr so intensiv weitermachen konnte.
00:07:09: Das heißt... Ich brauchte da tatsächlich auch eine Veränderung und die wurde dann sozusagen vom Leben kredenzt und musste diese Veränderungen einleiten.
00:07:20: Zwischenzeitlich vermisse ich das schon wirklich dieses lebendige... Ein bisschen
00:07:26: drinnen.
00:07:28: Ja, genau.
00:07:29: Und dieses
00:07:30: Fühlen und dieses erzählen... ...und ich herze so gern!
00:07:35: Wer bei mir in der Praxis war damals hat immer wieder erlebt es wurde viel gelacht auch wenn wir ganz ernste Themen hatten.
00:07:43: Es wurde viel Gelacht, es wurde auch bei Bedarf geknuddelt.
00:07:48: So natürlich ist das jetzt nicht so der Fall.
00:07:51: Das vermisse ich schon.
00:07:53: Aber alles hat seine Zeit.
00:07:54: Ich habe nicht mehr so die Energie, dass ich alles machen kann und ich mache gerne die Dinge richtig.
00:08:03: Das heißt wie man so schön in der Achtsamkeit sagt wenn du gehst dann gehe
00:08:09: Wenn du
00:08:10: stehst dann stehe.
00:08:12: Und so ist es auch mit dieser Arbeit!
00:08:15: Ich kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen und meine Energie dadurch zerfasern.
00:08:21: Vielleicht ist es eine Nebenwirkung der langen Achtsamkeitspraxis.
00:08:25: Ich bin so hauptsächlich multitaskingfähig, gar nicht mehr.
00:08:31: Und dann genieße ich...
00:08:33: Das ist so gut aber auch?
00:08:34: Ja
00:08:34: eigentlich schon!
00:08:35: Aber
00:08:35: das ist auf Netflix und jetzt centriert heißt
00:08:37: es anderes.
00:08:39: Und so habe ich mich wirklich dazu entschlossen, mich komplett auf die Achtsamtkeitsakademie zu fokussieren, da meine komplette Kraft zu bündeln und damit fühle ich mich auch ruhiger.
00:08:51: Und so kann ich da auch gut und konzentriert arbeiten und ja bin dann nicht so zerfasert.
00:09:00: Ja
00:09:00: man muss manchmal Entscheidungen treffen und das ist auch als Achtungkeitslehrer so!
00:09:05: Ja, da hast du recht.
00:09:08: Ich finde dich total schön weil es tatsächlich so dieses sich fokusieren auf eine Sache ein Schritt nach dem anderen zentrieren auf das, was jetzt gerade ist und eben nicht fünfzig Sachen gleichzeitig machen.
00:09:20: Ist so wertvoll, weil man die Energie nicht so verstreut.
00:09:23: Da komme ich gleich, Marianne, auf die große Herausforderung der Mutterschaft.
00:09:27: Das ist für viele Frauen gerade die Herausforderung, dass sie sich gerne zentrieren möchten – auf eine Sache!
00:09:33: Und dann schreibt hier jemand, will da jemand was?
00:09:37: Das Kind ist irgendwie am Klo und sagt Mama, ich bin fertig, des Nächstes sagt Ich hab Hunger.
00:09:43: Ja, Alltagskonstellationen wie sie halt eben sind.
00:09:46: Da fällt es oft schwer sich zu zentrieren und so fokussieren und eins nach dem anderen zu machen was letztendlich auch ganz oft.
00:09:53: dann in diese Überforderung dann führt in dieser Ohnmacht mit ah ich müsste mich jetzt duplizieren oder halbieren eine Hälfte Gitarre hinzu den kennt ihr das nächste da.
00:10:01: und dann zum Partner und tausend Dinge die ich gleichzeitig erfüllen soll.
00:10:05: Wie hilft da?
00:10:06: Die Achtsamkeit, die Frage habe ich gar nicht vorbereitet.
00:10:08: Wir machen einfach live ein Gespräch.
00:10:10: Aber wie hilft mir eben doch die Achtsammkeit in solchen Momenten?
00:10:14: Jetzt bin ich ja keine Mutter!
00:10:16: Das möchte ich dir für endes halber sagen.
00:10:20: Aber ich habe natürlich ganz viele Mütter auch bei mir in der Praxis betreut und das ist ein sehr bekanntes Phänomen.
00:10:28: Meine Leihkinder sind schon fast groß.
00:10:31: Sie sind also schon so dass man mit ihnen reden kann.
00:10:36: Was mir häufig im Gespräch mit Müttern aufgefallen ist, ist genau das, was du jetzt gerade gesagt hast.
00:10:43: Das Empfinden von Schuld, dieses Gefühl nicht gut genutzt zu sein und das sind auch übernommene Muster.
00:10:52: Das ist ein Gedanke.
00:10:54: dieser Gedanken wissen uns aber überhaupt nicht klar dass das ein gedanke ist.
00:10:59: ich bin nicht gut genug Ich werde der situationen nicht gerecht Und das kann man auf alle Situationen übertragen.
00:11:06: Das ist nicht nur in der Mutterschaft so, sondern das hat man ja auch überall.
00:11:11: So und wenn wir so geprägt sind dass wir Angst haben Fehler zu machen weil wir vielleicht in unserer Herkunftsfamilie selber immer unter das Deckelchen gedrückt worden sind immer ein Gefühl von Schuld bekommen haben dann tragen wir das in uns und es ist so drin dass uns das gar nicht bewusst ist.
00:11:33: Und die Achtsamkeit, wenn wir sie praktizieren – und das ist eine Übung, die sich über längere Zeit aufbaut – ermöglicht uns, dass wir anfangen können zu sehen.
00:11:45: Das heißt, wir können in einer Metaperspektive gehen und erkennen was passiert hier eigentlich gerade?
00:11:54: Oder wie ich es gerne sage, was passiert mir, Schätzelein?
00:11:56: Was machst du denn da?
00:12:00: Muss aber doch und ich sollte, und ich müsste.
00:12:03: Und ich könnte... Ja, aber guck mal!
00:12:05: Du bist nur eine Person?
00:12:08: Ja.
00:12:09: Aber ja, ich weiß.
00:12:12: Woher kennst du das?
00:12:14: Das war doch schon damals so.
00:12:16: Okay, jetzt bist du wieder in dieser Situation.
00:12:19: So ein was hier passiert ist einen erkennen und gleichzeitig annehmen.
00:12:24: Das löst nicht die Situation, da schreit einer und da will jemand noch was.
00:12:29: So das haben wir noch aber wir haben die Möglichkeit einen Schritt rauszugehen
00:12:34: zu
00:12:34: schauen Und das entschärft meistens die komplette Situation weil dann kommt auch so ein Fürsorgeaspekt der ankommt und sagt okay jetzt machen wir mal eins nach dem anderen Der auf den Klo sitzt der schreitet nur gut.
00:12:47: dieses Schrein löst in uns Stress
00:12:50: aus.
00:12:51: Das
00:12:51: ist so, das hat die Natur so eingerichtet.
00:12:54: Ja ganz großartig
00:12:56: ja!
00:12:57: Und das ist auch bei Menschen im Restaurant immer wenn Kinder schreien, das löst sofort bei jedem was aus.
00:13:05: Aber der sitzt auf Klo und ist alles gut.
00:13:07: hier fällt meine kleine gleich die Treppe runter.
00:13:11: Fokus.
00:13:14: Dann
00:13:14: machen wir eins nach dem anderen.
00:13:18: Geht jetzt nicht mitten im Alltag ungeübt, da werden wir mittendrin sein.
00:13:23: Wenn wir uns in Achtsamkeit üben, entdecken wir diese Metaperspektive und üben uns da drin in einem geschützten Raum wo gerade niemand von uns was will damit den Kontakt zu kommen und anzufangen uns zu versorgen um das einzuüben.
00:13:39: Es ist ein Ein-Üben eines neuen Verhaltens eines Erkennens und einer neuen Sichtweise.
00:13:51: Ja.
00:13:52: Ich mach mal weiter, weil es ist vor allem auch in diesem Moment der Überforderung und es ist tatsächlich ja völlig egal ob das Mutterschaft ist oder nicht.
00:13:59: Das kann im Job genau so sein, dass Telefon klingelt, der Kollege sagt was und man muss eigentlich jetzt meeting also diese Situationen, in denen mehrere Dinge Menschen oder sonst irgendwas an einem zähren und man sich entscheidend gut viel zu viel ich kann gerade nicht alles gleichzeitig multitasking geht nicht.
00:14:16: diesen Moment zu sehen von außen, also das was du sagst eben sich zu beobachten.
00:14:21: Beobachten ist ja grundsätzlich das große wichtige erste und das zweite dann ihm auch mit fühlend mit sich zu sein.
00:14:27: Also Mitgefühl zu empfinden.
00:14:29: Und jetzt kommt gleich die nächste Frage an dich Die Rolle des Atems in diesem moment um eben nicht durch die Decke zu gehen Um eben nicht den Kollegen anzupampfen und so sagen Was willst denn du schon wieder?
00:14:38: Oder das Kind anzuschreien und sagen Andauernd musst du mich rufen wie
00:14:42: oft noch Mama
00:14:44: Wie hilft mir da der Atem?
00:14:46: Weil?
00:14:46: welche Rolle spielt da das Atmen in diesen Momenten der Überforderung, bevor mein Reptilien gehören letztendlich?
00:14:53: Die Notausknopf drückt Alarm um sich schlägt und sagt so.
00:14:56: Und jetzt muss ich explodieren!
00:14:57: Jetzt muss ich irgendwie in den Kampfmodus gehen oder einen als nächstes anschreien.
00:15:04: Wichtig ist wenn so etwas ist brauchen wir Zeit Wir brauchen eine Verzögerung Und Stresshormone und Reaktionen in Stress sind auf Schnelligkeit programmiert.
00:15:17: Das heißt, es ist ganz normal dass wir sofort an die Decke gehen würden.
00:15:24: Es braucht hier schon einen Moment der Bewusstheit das wir sagen moment nicht sofort sondern gleich.
00:15:36: Ich hole gerne die Achtsamkeit aus dem Mythos, Spiritualität raus und vielleicht erinnerst du dich an Oma.
00:15:43: Die gesagt hat C bis zehn.
00:15:48: Mhm, genau!
00:15:49: Ja?
00:15:49: Atme durch oder lauf um den Block.
00:15:54: Genau, genau.
00:15:56: Das können wir nicht machen wenn unsere Kinder gerade... Trinken
00:15:58: schluckhaltes Wasser.
00:15:59: So, was wir hier machen ist eine Verzögerung reinbringen.
00:16:03: Und die Atmung ein Objekt, sag ich jetzt mal.
00:16:09: Ein Objekt wo wir unsere Aufmerksamkeit drauf lenken können was wir immer haben.
00:16:14: Schluck Wasser haben wir nicht immer.
00:16:15: Wir können nicht um Block gehen zählen können das haben wir auch bei uns ja.
00:16:19: aber der Atem Das ist etwas was wir körperlich spüren können und wenn wir Jetzt bewildert sind dass zu unterbrechen können wir mit der Aufmerksamkeit vollständig auf die atmen gehen.
00:16:30: wir können uns auch Die Hände dort hinlegen wo wir den Atemgrund Spüren Können das Ist ein Hilfsmittel.
00:16:36: Und dann ganz bewusst einatmen und lang aus.
00:16:44: So, was hier passiert biologisch ist dass darüber unser kompletter Organismus mit der Ausatmung den Tonus wieder runterfährt.
00:16:55: Das ist ein... Wir nutzen hier so'n bisschen die Biochemie.
00:17:00: Spannend finde ich, zweitausend fünfhundert Jahre da saß jemand unter dem Baum ja?
00:17:04: Der hat das dann entdeckt.
00:17:05: Ja, genau.
00:17:06: Und jetzt heute brauchen wir die Wissenschaft, damit wir es glauben.
00:17:08: Ich sage auch immer scheiße brauchen wir das die Wissenschaft?
00:17:11: Damit wir wirklich dran glauben dass es wirklich hilft.
00:17:13: Genau, also es hilft!
00:17:17: In Yoga haben wir schon fünf tausend Jahre und das ist ja wirklich gut durchgearbeitet sehr empirisch belegtes Material.
00:17:25: Das ist einfach ein natürlicher Vorgang der Atmung.
00:17:29: Wichtig ist, dass wir nicht einfach atmen und irgendwas machen sondern dass wir wirklich den Fokus auf den Atem lenken und zwar auf die körperliche Wahrnehmung.
00:17:39: Also, wo fühle ich jetzt die Atmung?
00:17:41: In der Atemeditation macht man das etwas intensiver und es kann auch helfen erst mal mit einer Atemmeditation in einem geschützten Raum zu arbeiten, wo nicht alles gerade im Chaos liegt und da sich mit der Atmungen vertraut zu machen.
00:17:56: Und wenn wir dann nämlich geübt sind, in den Kontakt zu gehen fällt es uns auch ein Chaos meistens viel schneller leichter.
00:18:04: Wenn es dann passiert, dann wirklich... Ich glaube ich leg mir meine Hände immer im Bauch.
00:18:09: Da hab' ich's gerne!
00:18:10: Und wichtig ist dass der Ausatem länger ist als die Einatmung.
00:18:28: Dann haben wir schon mal eine Pause.
00:18:30: Der Organismus ist mit dem hochschießenden Adrenalin runtergefahren.
00:18:35: Jetzt löst sich auch die Denkblockade Weil unter Stress haben wir einen Tunnelblick.
00:18:42: Sollen wir auch?
00:18:44: Wenn etwas gestresst ist, sollen wir nicht die Blümchen am Wegesrand sehen.
00:18:49: Es ist völlig irrelevant.
00:18:52: Und unser Sebelzantiger ist jetzt das schreiende Kind meiner Sebelzentiga aber sehr gefährlich.
00:19:00: Den fokussieren wir und alles kümmert sich nur noch um das und all unserer Denken ist eingespurt.
00:19:05: nun noch auf das ja retten oder kämpfen je nachdem In dem Moment, wo... Da können wir nicht kreativ denken.
00:19:17: Da haben wir keine Möglichkeit irgendwie neue Lösungswege zu finden.
00:19:21: Das kreative Denken ist ausgeschaltet von der Natur.
00:19:24: nur noch ein Weg.
00:19:27: Vorne oder nach hinten?
00:19:29: Also angreifen, flüchten, helfen und
00:19:32: flüchen.
00:19:35: Und wenn wir jetzt runterfahren das Adrenalin, also den Stresspegel senken, nur für diesen Moment löst sich diese Blockade auf Und wir lösen auch damit unsere krassen Emotionen ein bisschen, nicht sofort.
00:19:50: Aber sie werden leichter und damit bin ich handlungsfähiger.
00:19:57: Natürlich!
00:19:58: Wenn es gerade in einer Situation ist wo du dein Kind wirklich retten musst machst du keine Atemübung.
00:20:07: Das sind andere Situationen tatsächlich ja?
00:20:10: Ja Aber ich meine jetzt so, also ich hatte diese Frage tatsächlich.
00:20:14: Da hat er mich jemand gefragt aber was ist wenn ich jemandem tatsächlich jetzt retten muss?
00:20:18: Muss ich dann erst atmen?
00:20:20: Nein bitte retten!
00:20:21: Jetzt sofort dafür...
00:20:24: Genau, deswegen gibt es auch die Angst.
00:20:25: das ist ja genau der Fokus der Angst.
00:20:27: So wenn nicht mehr gott mein Kind ertringend weil es fällt gerade in den See rein.
00:20:31: Dann atme ich nicht sondern dann funktioniert die Angst genauso wie sie funktionieren soll.
00:20:35: Zack,
00:20:35: zack machen
00:20:37: Nicht immer lang drüber nachdenken rein, springen raus holen.
00:20:39: Danach
00:20:40: kannst du atmen!
00:20:44: Wenn alles wieder gut ist, kindsicher und du musst dann auch wieder runterfahren weil du hast dann auch gerade echt Stress gehabt ne?
00:20:50: Dann machst du das auch zur Selbstversorgung.
00:20:52: ja wenn alles sicher ist dann sicherst du dich danach auch.
00:20:57: aber Fokus liegt immer auf dem was zu tun ist.
00:20:59: Ja Aber wenn wir im Alltag Stress sind uns gerade verzetteln und ganz kirre werden Atmen dann neu ansetzen.
00:21:10: Sahi hast grad zwei so wunderbare Sachen gesagt, die ich meinen Frauen mit denen ich arbeiten darf auch immer wieder erzählen.
00:21:16: Weil das natürlich das Atmen und das Meditieren natürlich als solch ist bei ganz vielen dann zu der Punkt ist nahe Ich hab dafür keine Zeit.
00:21:22: und wie soll ich das machen?
00:21:23: Und in dieser Situation da kann ich nicht und überhaupt und Das was du gesagt hast zum einen grad war Die Achtsamkeit is ein Werkzeug Du holst es runter von der Spiritualität was ich total schön finde weil Es ist ein Werkzeug und es ist ein sehr belegbares Werkzeug, auch wenn es vor zweitausend Jahren schon, fünftausend Jahre schon klar war.
00:21:42: Wir brauchen scheinbar die Wissenschaft.
00:21:43: Okay!
00:21:44: Also das ist wirklich etwas was uns dienlich ist weil es tatsächlich unsere Neurobiologie, unsere Hormone so unfassbar schnell und gut verändern kann.
00:21:54: Und gleichzeitig, was du auch erwähnt hast, es ist eine Training also das Atmen zu trainieren diesen Moment Das Gewahrseins letztendlich, da ist gerade was.
00:22:04: Was ist hier los?
00:22:05: Ich beobachte mich... ich gönne mir jetzt noch den Moment Zeit damit ich gut reagieren kann, damit ich sinnvoll auf diese Situation reagieren können und eben nicht in diesem Modus bin heißt ich darf das trainieren!
00:22:17: Ich muss es sogar trainieren.
00:22:18: Es ist ein Prozess das zu üben.
00:22:21: Und ja jetzt erzähle ich mal noch eine Geschichte was mir gerade einfällt.
00:22:25: Ich weiß noch wie ich ganz am Anfang als sich mit Meditationen eben auch in Berührung kam Immer eine Vorstellung hatte, wie es sein muss.
00:22:32: Es passt total gut in mein Muster und das Muster von vielen Frauen.
00:22:36: die Vorstellung so nur geht es richtig.
00:22:38: Nur so ist Meditation richtig auf eine bestimmte Art und Weise nämlich ich muss sitzen und entspannt sein und mindestens eine halbe Stunde weil ansonsten bringt's nichts.
00:22:46: also ich hatte ganz am Anfang so ganz rigide Vorstellungen wie es richtig sein muss.
00:22:51: ja bis sich dann irgendwann mein Interview gehört habe und ich glaube es war damals Neil Donald Walsh als der Autor von Gespräche mit Gott der dann gesagt hat, in diesem... Ich sehe mich noch wie ich da im Auto sitze an der Ampel.
00:23:04: Man muss immer wieder atmen am Tag.
00:23:06: Bewusstes Atmen eine Minute lang zehnmal, zwanzig mal am Tag und dann dachte ich mir, das könnte ich eigentlich auch machen!
00:23:14: Ich könnte ja einfach untertags mir diesen Raum geben, mich hinzusetzen mit Kindern und da geht es besonders gut und ist es besonders effektiv meiner Erfahrung nach diese Momente zwischen drin zu nutzen sich zu zentrieren sich zu beruhigen.
00:23:29: Die Gedanken, die ja da sind, ich muss das noch machen, ich habe keine Zeit.
00:23:34: Statt für Instagram Datteln in dem Moment zu nutzen für... Ich lass alles jetzt sein und liegen, ich setze mich jetzt hin und atme mal lang aus und schau zum Fenster raus!
00:23:46: Und es war für mich ein ganz großer Game Changer dass ich eben nicht unbedingt... Das ist mega gut wenn man wirklich sich die Zeit nimmt im Rahmen der Selbstbesorge, für mich zumindest zu sagen so jetzt ist meine halbe Stunde ich will gerade nicht gestört werden.
00:24:01: Aber auch oder und vor allem auch im Alltag das zu integrieren immer wieder.
00:24:07: Und dass es diese große Trainingsphase, die meines Erachtens ja so unglaublich notwendig ist.
00:24:13: Ja.
00:24:15: Ich weiß nicht ob du Pema Tschölerin kennst?
00:24:17: Das ist eine autistische Lehrerin und Autorin Und sie hat ein Buch geschrieben, was mich persönlich damals als ich angefangen habe sehr inspiriert hat.
00:24:27: Das hieß Beginne wo du bist und es geht genau darum wo wir gerade sind.
00:24:34: ja in unserem Alltag in dem ganzen Gedöns in dem Unperfekten in dem was gerade ist da anzufangen weil wir haben da all das Material mit den wir arbeiten
00:24:46: können
00:24:47: Und wir haben nur diesen Moment.
00:24:49: Das hört sich immer so nach Kalendarspruch an, aber wenn man das mal realisiert... Dieser Moment ja jetzt hier wo wir reden!
00:24:56: Das ist unser Moment und es ist perfekt wie er ist.
00:25:00: Kriegen wir nicht besser hin?
00:25:02: Ja und das leben wir und dass ist Praxis, wenn ich hundert Prozent in diesem Moment anwesend bin und nicht schon darüber nachdenke was gleich sein könnte Dann praktiziere ich Achtsamkeit, weil Praktizieren bedeutet nichts anderes als tun.
00:25:17: Anwenden machen und gleichzeitig während ich das Anwende übe ich das auch.
00:25:24: Ja genau!
00:25:25: Und es ist nicht... ja natürlich man unterscheidet zwischen formaler Praxis auf dem Meditationsplatz und informeller Praxis.
00:25:33: aber ganz ehrlich die formale Praxis ohne die Anwendung im Alltag ist nix.
00:25:41: Das ist ein nettes Hobby.
00:25:44: Aber es ist etwas, was wir ... das für den Alltag und unser Leben, unsere Familie, die Welt muss gelebt werden.
00:25:54: Und wenn ich keine Zeit habe für Praxis auf dem Kissen?
00:25:58: Ich habe den Arten jetzt!
00:26:01: Ich habe diesen fertigen Moment.
00:26:03: Beginne wo du bist.
00:26:06: Auch was Schönes von Pima Schöderin.
00:26:07: Auf der Spülstein-Ebene.
00:26:11: Ja, ich muss nicht auf dem Platz sitzen.
00:26:12: Es muss nicht perfekt sein!
00:26:14: Ich brauche kein Blümchen dahingestellt haben, kein Kerlzchen angemacht.
00:26:19: Ich kann spülen und die Tasse spüle ganz bewusst.
00:26:23: Ich bin im Kontakt mit dem Spül statt...
00:26:28: Genau.
00:26:29: Ah, das ist... Du bringst gerade den ganzen buddhistischen Konzept.
00:26:32: Du lebst ja auch den Buddhismus?
00:26:35: Und genau
00:26:35: das ist es ja, dass ich wirklich mit dem Alltag in Berührung komme und in dem Moment so ganz präsent bin.
00:26:41: Aber ich muss gerade auch noch an den Buch denken dazu, ja?
00:26:43: Erzähl mal weiter!
00:26:45: Kommt grad sogar zu viele Gedanken – Ja, mit dem Spülen, genau.
00:26:51: Dann ist auch die Frage vielleicht manchmal hilft die Frage Warum mache ich das?
00:26:57: Und
00:26:58: dann gibt es manchmal so Konzepte, die sagen «Ja du musst gut in der Welt wirken».
00:27:03: Aber wenn ich mich nicht klar habe und nicht gut mit mir umgehe, kann ich nicht in der Welt wirken.
00:27:08: Das ist Make-up!
00:27:10: Wenn ich draußen immer alles toll mache aber für mich selber nicht gut sorge oder einen Alltag nicht bewusst lebe dann hat das keine Basis.
00:27:20: Und Schuld hat hier nichts zu suchen sondern da ist die Achtsamkeit wieder gesagt schau hin Mädchen was machst du eigentlich gerade für ein Kladradatsch?
00:27:28: Ja aber ich muss doch mal eben schnell und mach noch ein Bild davon
00:27:35: Genau, welches Bedürfnis erfülle ich eigentlich?
00:27:38: Ja.
00:27:40: Und es darf mir gut gehen und es muss mir gutgehen!
00:27:45: Ich erinnere an das was uns immer die Stewardessen und die Stewards im verlosen Flugzeug sagen – die Sicherheitseinweisung.
00:27:52: und bei einem wahrscheinlich unwahrscheinlichen Moment des Druckamfalls Setzen Sie erst sich die Maske auf und dann helfen sie den anderen.
00:28:03: Ja, genau.
00:28:06: Das ist wunderbar für die Elternschaft auch.
00:28:08: Erstens nicht mehr die Aufsetzen als Mama bevor ich zu meinem schreienden Kind gehe.
00:28:13: Und wir wissen alle das damit nicht gemeint ist.
00:28:17: Schätzelein!
00:28:17: Ich geh mal eben in die Wellen des Oase und komme in zwölf Stunden wieder.
00:28:22: Darum geht es nicht.
00:28:23: Es geht nur um Atmen.
00:28:25: Ein Moment... Sammeln, stabil werden.
00:28:29: Jetzt kann ich helfen!
00:28:34: Base weiter.
00:28:37: Base weiter Immer hier Meditation.
00:28:43: Ich finde dieses Wort sehr spannend Weil es bedeutet in die Mitte zurückfinden.
00:28:52: Und ja wir sind in unserem Leben jetzt In diesem Moment Die Mitte unseres Universums Da Da.
00:29:05: Das Herz von mir aus, das ist hier unsere Mitte unseres Universums und unsere Kinder sind neben uns.
00:29:12: sie sind nicht in uns.
00:29:13: wir haben sie vielleicht im Herzen aber Sie sind da
00:29:16: ja
00:29:17: Ja?
00:29:17: Und ich habe oft erlebt auch bei Freunden Bekannten auch die Familien die sich betreut hab Wenn die Eltern nicht klar waren, wenn die Eltern in ihrer Mitte waren, waren die Kinder außer Rand und Band.
00:29:35: Absolut ja!
00:29:36: Ja?
00:29:36: Kommen die Eltern zu sich, geben sie sich die Zeit.
00:29:39: Es war sogar so dass manche Kinder, wenn ihre Eltern waren dann haben die ihre Eltern zu mir geschickt und haben gesagt es wird mal Zeit du musst mal wieder zum Maren.
00:29:46: Du bist wieder ganz komisch.
00:29:49: Wunderbar Großartige Kinder, wirklich.
00:29:53: Und das wurde gelebt?
00:29:54: Oder manchmal standen die Eltern abgeholt von einem anderen Elternteil und dann war das Kind dabei.
00:30:00: Dann hört es in einer Stimme und sagt ... Ja, ist das die Stimme!
00:30:07: Das ist ja echt da.
00:30:08: Manche Kinder haben mitfaktiziert.
00:30:10: Wenn sie der Lage waren und älter waren immer irgendwie neugierig waren, haben die mitfraktiziert.
00:30:15: Vielleicht nicht ganz so intensiv.
00:30:17: Sie sind zwischendurch wieder aufgestanden Aber das haben mir die Eltern immer berichtet oder auch die Kinder, die dann da waren.
00:30:25: Ja, voll schön!
00:30:27: Bei Marin genau das ist ein großes Thema.
00:30:29: ja auch.
00:30:29: also wie kann ich meinen Kindern die Achtsamkeit beibringen?
00:30:34: Wie kann ich meine Kindern lehren was jetzt gerade wirklich wichtig ist, wie sie sich zentrieren können?
00:30:38: Dieses Zentrieren-Können ist ja auch und gerade in unserem Verrückten Schulsystem ein großartiges hilfreiches Tool dass ich mich weil ich ja Prüfungen hab, in diesem Moment zentrieren kann.
00:30:53: In diesem Moment fokussieren kann auf diese eine Sache.
00:30:55: Meine Energie dann aufs Papier bringt zum Beispiel oder in dem Konflikt mit einem anderen Mitschülerin.
00:31:02: weiß was gerade bei mir passiert bevor ich wieder in den Kampf gehe oder ins Lüchten gehe.
00:31:07: Wie können wir Kindern das nahe bringen als Erwachsene?
00:31:12: Völlig egal ob Eltern sondern wirklich als Erwachsenen die Kinder begleiten jeder Form oder Pädagogie-Therapeut wie auch immer
00:31:23: Ganz, ganz früh geht's noch nicht.
00:31:25: Da würde ich eher im normalen Spiel bleiben.
00:31:28: aber so ab wo gut zugänglich ist es schon so um die sechs Wo da ist mehr Reflexionsfähigkeit, auch Neugierde.
00:31:40: Wenn die Schule anfängt... Auch es wird schon im Vorschulalter.
00:31:43: Es gibt manche, die sagen so ab drei kann man schon anfangen.
00:31:46: aber das ist wirklich eine ganz einfache und sehr spielerische Art und Weise.
00:31:51: Ich persönlich würde noch nicht mit Meditationen anfangen.
00:31:55: Das würde ich erst ab Schulzeit anfangen Und dann ganz kleine Einheiten vielmehr Auch mal wahrnehmen, Emotionen sind oft das störende Element.
00:32:07: Emotonen sind total normal.
00:32:09: Aber sie sind halt nicht immer angenehm und deswegen sind es dann diese störenderen Emotions- und die uns auch Kinder sehr in Rage bringen können.
00:32:22: Und was wir anfangen können ist... Das braucht aber auch viel Schulung als Elternteil oder als Leerteil.
00:32:31: Was ist das da eigentlich, was passiert?
00:32:35: Und in den Kontakt zu kommen.
00:32:39: Wo fühlst du das?
00:32:40: Körperachksamkeit ist das.
00:32:41: Denken wir mal ein Fachetikett drauf, Körperachsamkeit.
00:32:47: Wann dann wirklich spielerisch hat es eine Farbe, hat es ne Form, hat's vielleicht einen Gesicht... greifbarer wird, denn diese Energien die aufsteigen sind selbst für Erwachsene unglaublich schwer zu fassen.
00:33:03: Und wenn wir mit diesen leicht abstrakten Dingen anfangen Farbe Form ist das ein Knubbel?
00:33:11: Ist das eine Flamme?
00:33:12: Ist es heiß?
00:33:13: Ist kalt?
00:33:15: Knoten oder ja was es immer gibt und dass dann anzusprechen beschreiben zu lassen helfen Worte zu finden Und dann zu fragen, was braucht das gerade?
00:33:32: Also was möchte das denn wenn es ein Ungeheuer wäre oder wenn es David
00:33:39: Knobbel ist.
00:33:40: Was
00:33:40: braucht er denn grade?
00:33:41: Was will der denn?
00:33:43: Dann gibt's meistens sehr einfache Antworten.
00:33:45: Ja und sind die echten authentischen und genau das was es ist
00:33:48: Genau.
00:33:50: Und damit können wir anfangen.
00:33:52: Da haben wir eine kindgerechte Form des Reinspürens, des Erkennens und damit arbeiten.
00:33:58: Damit können wir die Dinge auf den Weg bringen.
00:34:01: Dann kann man eine Schulung anfangen!
00:34:04: Wenn das dann wächst ist dieses Kind den Emotionen nicht mehr hilflos ausgeliefert sondern es weiß... Ah da ist der Wutknobbel wieder und er will eigentlich nur.
00:34:14: Und dann kann ich gucken, wie gehe ich damit jetzt konstruktiv um als jetzt meinem Mitschüler wehzutun oder der Mama verschienenbein zu treten.
00:34:26: Weil die immer so doof ist.
00:34:29: Heißt sie nicht rechtzeitig kommt sondern auf der Treppe sitzt und ständig atmen?
00:34:35: Das Atmen das machen wir später weil diese Natürlichkeit sollte mit reingenommen werden.
00:34:41: Dann geht es darum Wir haben im Augenblick eine unglaubliche Medien.
00:34:48: Oh ja, das Dopamin freut sich.
00:34:49: Das
00:34:50: ist furchtbar.
00:34:51: Unglaublich!
00:34:53: Und da, das schreddert wirklich das Kinderhörn.
00:34:57: Das schreddet nicht nur das Kinderhorn, sondern auch von uns allen das Gehirn und ich muss sagen... Ich habe an diesem Versuch mitgearbeitet selbst versucht und habe festgestellt es tut überhaupt nicht gut.
00:35:08: Es ist wirklich quatscht also und es braucht Zeiten wo wir das halt nicht haben und das einzudämmen.
00:35:15: Und dann aber auch, wenn wir jetzt in die Atmen und die leichte Meditation reingehen, stärkt es wieder die Verknüpfung im Gehirn.
00:35:24: Ja?
00:35:24: Es ist wie ein Training – dass zerfasertes Meditation verknüpft ist und bringt es wieder zusammen.
00:35:34: Das kann man richtig als Training machen.
00:35:37: Je älter Kinder werden und je länger sie damit aufwachsen, umso normaler ist das.
00:35:43: Wenn Mama jetzt anfängt zu meditieren, ist das meistens was ganz Neues.
00:35:48: Aber wenn Kinder damit aufwachsen sind, ist es für sie total normal.
00:35:52: Das ist genau der Aspekt, dass die Kinder letztendlich von uns lernen?
00:35:57: Klassisches ja vom Muster lernen, vom Vorbild lernen.
00:36:00: Und sie lernen auch immer das was Sie sehen und halt leider auch das was sie nicht sehen.
00:36:04: also wenn sie nicht mitbekommen wie Konfliktlösung sein kann, wie achtsam es miteinander sein kann?
00:36:09: Wie Beziehung gestaltet werden kann?
00:36:12: Es ist sich um sich zu kümmern.
00:36:13: Das ist ein ganz großer Punkt bei den Frauen dass gerade die Mamas und die Frauen vormachen Dass sie wichtig sind!
00:36:21: Das ist okay ist mal früh ins Bett zu gehen, dass man nicht ständig noch bis später in der Nacht am Handy sitzen muss.
00:36:29: Dieser Aspekt des Vorlebens, das ist unendlich wichtig für die Kinder, das sehe ich auch absolut.
00:36:34: Und die Hände ist, dass es unsere große Herausforderung oder das digitale, sag ich mal... Es ist eine Herausforderung wirklich damit umzugehen!
00:36:40: Wir hatten uns eingangs, da haben wir noch nicht den Podcast quasi eröffnet kurz dazu gesprochen wie die digitale Welt uns verändert und was es da alles auch für Möglichkeiten gibt zu schaffen, in der Balance zu halten.
00:36:53: Das sehe ich auch wirklich als ganz große Herausforderung für uns alle gerade in dieser... Ja wie wir halt grade damit aufwachsen mit all den neuen Möglichkeiten die einerseits sind, die großartig sind, sie helfen, die spannend sind und verbinden.
00:37:04: Es ist ja auch toll über Instagram, Facebook noch so neue Menschen kennenzulernen, neue Möglichkeiten zu entdecken sich inspirieren zu lassen.
00:37:11: Wissen ist so leicht zugänglich einerseits Und andererseits wird unser Gehirn die ganze Zeit Belohnt, belohnt, belohnt wenn es irgendwie schon wieder einen Reiz bekommt und wir gar nicht mehr das Ding ablegen können.
00:37:23: Und eben vergessen dass sie schon eine dreiviertel Stunde lang auf dieses Ding reingucken.
00:37:26: Also das... Huh!
00:37:28: Das sehe ich auch als ganz große Wachstums-Herausforderung für Eltern und Kinder.
00:37:34: Ja
00:37:35: Absolut ja
00:37:37: Ja.
00:37:37: Und auch für Unternehmer sag' ich jetzt auch mal so.
00:37:39: also auch für uns oder für mich.
00:37:41: Diese Diskrepanz zwischen.
00:37:43: ich möchte es sichtbar sein als Unternehmerin, damit man mich findet.
00:37:46: Damit man sieht was sich anbieten kann und was alles da ist.
00:37:49: Währenddich gleichzeitig eigentlich möchte dass die Frauen das Ding zur Seite legen und sich um sich kümmern.
00:37:54: Und um die Warn-Dinge die wichtig sind uns Kindes vielleicht gerade wirklich Aufmerksamkeit braucht.
00:37:58: Es kann wirklich zeigen, guck mal was ich kann!
00:38:00: Ich kann jetzt den Turm bauen oder ich kann jetzt das Wort richtig schreiben.
00:38:07: Ich lenke sie ab vielleicht mit meinem Post, der da gerade am Handy ist.
00:38:10: Also das ist tatsächlich auch eine Herausforderung für mich als Unternehmerin auch.
00:38:15: Geht mir genau so!
00:38:15: Ich hoffe hier eine ganze Online-Academie.
00:38:18: Das heißt alles kann man jetzt nur bei mir digital machen.
00:38:21: aber ich denke da ist jeder auch... Wir bieten ja jetzt nichts an was vierundzwanzig Stunden, sieben Tage die Woche die ganze Zeit läuft sondern es ist etwas was wir einen kurzen Moment im Puls gibt und dann muss man damit leben.
00:38:37: Also, ins Leben gehen.
00:38:39: Das ist analog nicht digital und es ist schon wichtig dass wir alle einen ausgewogenen bewussten Umgang damit finden.
00:38:51: das jetzt zu verteupeln wäre totaler Quatsch.
00:38:54: also die Digitalisierung hat so ein riesengroßen Freiheitsboost gebracht um uns auch zu lernen.
00:39:07: Mir ist vor zwei Tagen das Portmonee geklaut worden.
00:39:09: Ich kann jetzt alles online wieder aktivieren,
00:39:13: d.h.,
00:39:14: ich konnte sofort sperren und sofort Sachen neu bestellen, dass wir früher eine unglaubliche Aktion
00:39:23: geben.
00:39:23: Da jetzt
00:39:23: zu sagen... Also wichtig ist, dass Wir wissen!
00:39:26: Und da haben wir wieder die Achtsamkeit und es sein mitzubekommen was wir tun.
00:39:33: Es ist egal ob das digital ist oder nicht.
00:39:35: Mitbekommen, was wir tun und eine bewusste Entscheidung zu fällen.
00:39:40: Auch mitzubekommen – Was macht das denn mit mir?
00:39:43: Wofür ist es sinnvoll?
00:39:45: Hilft es mir gerade?
00:39:47: Verschreddert es mich grade?
00:39:50: Gibt es mehr Energie und Inspiration?
00:39:52: So ein Post kann wunderbar etwas anstoßen!
00:39:55: Wie oft hatte ich... Ich habe heute einen wunderschönen Post gesehen.
00:39:59: Ich hatte Pipi in den Augen Wo es um jetzt geht, und wir haben nur dieses.
00:40:04: Und das ist uns nur für diesen Mann.
00:40:08: Ich krieg jetzt schon wieder Gänsehaut.
00:40:10: Das löst etwas aus!
00:40:12: Und dann gehen wir damit wieder in die Welt.
00:40:14: Dieser Post hat zumindest dazu geführt dass ich irgendwie diesen Morgen mit meinem Kaffee nochmal
00:40:20: noch mal
00:40:21: fackenbewusster.
00:40:23: Wenn wir's so sehen können... Wir schenken Inspiration, wir bekommen Inspiration aber Leben findet Analog statt.
00:40:29: Leben ist Leben Ja.
00:40:33: Diesen Grad sind wir gefordert, diesen zu finden und da hilft die Achtsamkeit in dem wir immer wahrnehmen was passiert gerade bei mir.
00:40:43: So ein heilendes Werkzeug oder?
00:40:46: Absolut!
00:40:48: Wirklich, wirklich heilend auf allen Ebenen.
00:40:51: Die Achtsammigkeit ist der Wahnsinn ja.
00:40:54: Und ich mach's bewusst unheilig weil es hat nix Heiliges Es hat etwas absolut Bodenständiges, Praktisches.
00:41:03: Das ist fundamental!
00:41:08: Ich kann mir mein Leben ohne nicht mehr vorstellen.
00:41:12: Sie bietet Challenges.
00:41:15: Manchmal denkt so, warum muss ich das jetzt mitbekommen?
00:41:22: Das ist auch das Leben ja?
00:41:24: Ja!
00:41:26: Und dann geht es wieder vorbei, und dann weißt du aber auch ja, Schätzelein.
00:41:30: Guck mal!
00:41:31: Da bist du ... Du bist jetzt grad müde und du wolltest das nicht.
00:41:35: Das ist ein Zeich, das ist jetzt ein Overload.
00:41:39: Hast du dir so nicht ausgesucht?
00:41:40: Wär schöner ohne, ne?
00:41:42: Machen wir mal weiter, guck mal.
00:41:44: Sondern packen wir uns wieder ein.
00:41:46: Mach ich genauso.
00:41:46: Ich packe mich dann wieder ein und trage mich dann weiter.
00:41:52: Deine mitfühlende Stimme in dir drin.
00:41:54: Ja.
00:41:55: Genau.
00:41:57: Ich bin also ganz, ganz früher... ich habe ja auch einen Weg!
00:42:01: Ich bin ja nicht aus... Oh, ich brauch ein neues Hobby zur Achtsamkeit gekommen, sondern wirklich auch aus Leid.
00:42:09: Also ist mein Leben mehrfach in Fetzen gegangen und ich hatte schwer mit Burnout und selbst Überforderung und sehr strengen inneren Stimmen zu tun.
00:42:23: Ich war nie so gnadenlos mit anderen wie mit mir.
00:42:27: Und das hat sich komplett gewandelt, natürlich ist es noch da.
00:42:31: Das popt dann manchmal auf, das sind Muster, die sind sehr tief und das sind doch Überlebensmuster.
00:42:37: aber ich kann sie erkennen und ich kann mich wieder daraus poolen wenn ich dann dachte, ich muss das jetzt machen!
00:42:53: Also, ich habe gerade einen richtigen Kinofilm, wie du das so berichtet hast.
00:42:57: Super schön!
00:42:57: Kann man das so richtig gut vorstellen?
00:43:00: Ja,
00:43:03: ja... So ein kleines Eichhorn, was sich total festgebissen hat und ich wusste es jetzt und gar nix
00:43:12: bei Ice Age dieses Ding, dass das wir ganz gut
00:43:15: bekommen haben.
00:43:15: Dieses kleine Sköln ist genau perfekt, genau das, genau da.
00:43:22: Und das bringt sich dadurch immer in Schwierigkeiten.
00:43:25: Das macht jetzt um.
00:43:29: Herrlich!
00:43:31: Marin, du hast noch einiges vor, glaube ich im nächsten Jahren oder?
00:43:35: Ja... Ich habe noch so ein paar Ideen aber es ist alles jetzt etwas ruhiger.
00:43:41: Ich muss sagen, so eine ganze Zeit in den letzten Jahren bis jetzt war ganz viel Dampf wo ich das Gefühl hatte da muss auch ganz viel raus und Als ich mit Achtsamkeit anfing, kannte das so gut wie niemand.
00:43:55: Richtig oder?
00:43:57: Heute ist es der totale Trend.
00:43:59: Es gibt kein anderes Trend überhaupt mehr außer Mindfulness, Achtsamtkeit.
00:44:04: Irgendwann gibt's noch einen Achtsammkeits-Tee wahrscheinlich.
00:44:08: Damals kannte dass niemand und ich hab damit angefangen... Und ich wurde noch ganz komisch angeguckt, so hohe ist das eine Sekte.
00:44:14: Nee?
00:44:17: Yvette Smith, jetzt gibts schon seit zweitausend Fünfhundert Jahren!
00:44:22: Ich komme ja ursprünglich aus dem Buddhismus, aus der buddhistischen Praxis und habe das dann... mehr und mehr halt übertragen.
00:44:28: Und dann auch die Ausbildung gemacht zur MBS-Erlehrerin, das ist ja superwissenschaftlich.
00:44:33: Sonst ist ein klinischen Alltag entwickelt worden, dass hat mit Buddhismus nichts zu tun.
00:44:38: so sehr praktisch und damit halt wissenschaftlich fundiert, sind wir wieder beim Anfang.
00:44:43: alles muss bundiert sein
00:44:45: aber
00:44:46: hat eine lange Geschichte und funktioniert.
00:44:49: Ich hatte damals das Gefühl ich musste damit ganz viel raus und es war auch im Wahnsinnsbedarf.
00:44:55: So habe ich ganz schnell Bücher geschrieben.
00:44:57: Fünfzehn Bücher sind draußen, ja?
00:45:00: Mittlerweile gibt es so viele Autoren die jetzt noch dazugekommen sind... Ich verliere da den Überblick früher, weil wir so eine Handvoll Leute, man kannte sich!
00:45:10: Und teilweise wurde man dann auch weiter empfohlen von einem anderen Lehrer der sagte, nee ich hab gerade keine Zeit das Buch zu schreiben, hör mal hast du nicht Lust das Buch
00:45:17: zeschreiben?!
00:45:22: Das ist heute undenkbar.
00:45:26: Ja, das war dann jetzt die letzte Krise so und das richtig rausbringen.
00:45:29: Das Zeug an auch gerade in dieser Corona-Zeit in der Krise.
00:45:33: Und jetzt finde ich wir haben jetzt noch mal eine ganz spezielle Zeit in der Welt wo Achtsamkeit wichtig ist.
00:45:39: So was ist jetzt so viel draußen?
00:45:42: Dass ich jetzt selber für mich ein bisschen runterfahre.
00:45:45: Ich habe noch ein paar Ideen aber die werde ich mit viel mehr Gemütlichkeit angehen.
00:45:55: Das wird aber Fokus jetzt mehr auf Ausbildung sein.
00:46:00: D.h.,
00:46:00: die Jahresausbildung läuft ja schon und läuft wunderbar, und ... Ja, das ist schön!
00:46:10: Ich werde es verlinken, jeder der Interesse an der Ausbildung hat.
00:46:13: Es ist wunderschön,
00:46:16: dass sich so Herz berührt.
00:46:20: Ja, es funktioniert und das ist halt wunderschön.
00:46:22: Ich wusste, es wird funktionieren aber es ist natürlich schöner zu merken, dass es
00:46:26: so ist.
00:46:26: Weil
00:46:26: ich hatte die Leute und es funktioniert so schön und es gibt den Menschen so viel.
00:46:30: Die Menschen haben danach für sich selber schon bevor sie anfangen zu unterrichten ein neues bewusstes achtsames tiefes Leben.
00:46:40: Sie sagen wirklich so, das ist wie eine Neugeburt.
00:46:44: Das hätten sie sich nicht gedacht, dass sowas passieren
00:46:47: kann.
00:46:49: Ich, so was krieg ich da E-Mail geschrieben.
00:46:52: So eine kleine Haut und Äußer-Schild!
00:46:55: Und da möchte ich gerne noch ein bisschen mehr reingeben weil da gibt es auch noch viele Dinge die man noch weitergeben kann.
00:47:02: Und ich habe so viel Erfahrung dass sich jetzt da bin für jeden der im Alltag einen Problem hat und Achtsamkeit machen möchte hat's schon genügend Kurse.
00:47:14: Da kam wunderbar mit mir wachsen.
00:47:17: Und wer dann die Ausbildung macht und das auch anderen weitergeben möchte, der darf jetzt noch so volle Lotte von meiner Erfahrung profitieren.
00:47:26: Und da wird in der nächsten Zeit noch mehr von meinen Erfahrungen umgesetzt werden in weiterführenden Sachen.
00:47:33: Oh schön, Marianne!
00:47:34: Da werde ich aber auch mal ein bisschen spitzen was du da noch alles so hast.
00:47:37: vielleicht sehen wir uns ja dann bei dir wieder sogar.
00:47:39: Ja, wer weiß?
00:47:41: Schön,
00:47:44: richtig.
00:47:45: gut zu wissen oder dass alles so seine Zeit hat.
00:47:47: Dass es einfach so diese schnelle Phase gibt, wo man dann zwei Bücher im Jahr rausbringt und Vollgas von offline auf online geht.
00:47:54: Und das dann aber auch wieder ganz im Zyklus der Natur auch mal eine Pause sein darf, dass dann auch mal wieder Herbst sein darf und man sagt okay jetzt gönn ich mir das einfach mit mehr Gemütlichkeit Es muss nicht immer der Vollgas sprint sein.
00:48:05: Auch das ist ja letztendlich Mitfühlen, mit sich selbst zu spüren und zu sagen Jetzt ist's gut für mich.
00:48:10: Dann mach ein bisschen langsamer Genau.
00:48:13: Also ich merke gerade so für mich, ne?
00:48:14: Ich hab zwar Ideen.
00:48:15: Ich habe auch ein Zettel.
00:48:16: da stehen die alle drauf und irgendwie... Die Samen sind gesetzt aber es ist noch nicht das richtige Wetter.
00:48:23: Ja!
00:48:23: Ich warte noch auf das Wort.
00:48:24: Ja, man
00:48:24: haltet doch ein bisschen.
00:48:27: Schön.
00:48:28: Marin zum Schluss was wünschst du dir für die Zukunft?
00:48:30: hast du irgendwas wo du sagst euch würd mir wünschen wenn eine Fehl kommen würde heute und die würde für die Welt oder für die zukunft oder fürs Leben irgendwie etwas ganz schönes herzaubern.
00:48:41: Was würdest du dir denn wünscht?
00:48:43: Frieden.
00:48:45: Das hört sich immer pathetisch an, aber in diesen Momenten
00:48:48: ist das
00:48:50: wirklich Frieden und dass wir sicher sind, dass wir alle sicher sind und dass nichts in irgendeiner Form eskaliert sondern dass wir allen wieder einen Weg zusammenfinden, dass Wir frieden finden Dass wir ein zusammenschluss der völker bekommen dass wir im großen und im kleinen weh gefunden konfliktet wirklich tief zu bereinigen und in Frieden zu sein.
00:49:15: Das ist ein sehr, sehr tiefer Wunsch!
00:49:18: Und ich hoffe dass wir alle im Klein- und die Weltgemeinschaft es auf die Reihe kriegt.
00:49:26: Ja genau.
00:49:28: Wirklich auf die Reih kriegt!
00:49:30: Den Wunsten haben ganz viele auch überbringen natürlich.
00:49:33: Ja.
00:49:35: Maren?
00:49:36: Dankeschön!
00:49:37: Sehr gerne geschehen!
00:49:38: Für dieses so inspirierende Interview für das Gespräch... Ja, für die Zeit.
00:49:42: Danke schön!
00:49:43: Dankeschön wirklich ganz... Ganz schön.
00:49:46: Vielleicht sehen wir und hören wir uns sogar ja an Anstelle wieder oder irgendwie nochmal wieder.
00:49:50: Ich hätte noch so viele Sachen.
00:49:52: ich könnte locker eine Stunde ach Noch länger wahrscheinlich mit dir quatschen aber ich glaube es ist gut.
00:49:58: Wir machen das vielleicht einfach nochmal.
00:50:01: Das würde mich sehr freuen
00:50:02: Sehr gerne.
00:50:03: Da bin ich dabei
00:50:05: Super Dann bis dann Mach's gut Tschüss!
00:50:14: Ich danke dir so sehr fürs Zuhören und dafür, dass du dir heute diesen Moment Zeit gegeben hast.
00:50:21: Wenn du diesen Podcast gerne und oft hörst und magst dann freue ich mich unheimlich.
00:50:27: wenn du den Podcast
00:50:29: in dieser Plattform
00:50:30: wo du gerade bist abonnierst So verpasst du keine Folge mehr und gleichzeitig hilfst damit
00:50:36: das dieser Raum
00:50:37: größer wird und auch andere Frauen ihn finden können wie genau jetzt solche Impulse brauchen.
00:50:43: Teile daher gerne auch die Folge mit jemandem, dem sie heute gut tun könnte.
00:50:48: Oder hinterlasst mir einen Kommentar auf der Plattform, auf der du gerade hörst oder in den sozialen Netzwerken – Du findest nicht!
00:50:54: Bestimmt!
00:50:55: Bis zum nächsten Mal, bis bald,
00:50:57: mach's gut, tschau-tschau.
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