„Wenn du jetzt nicht, dann …“ – warum Strafen keine Lösung sind
Shownotes
„Wenn du jetzt nicht, dann …“ – dieser Satz rutscht vielen Eltern schneller heraus, als ihnen lieb ist. Oft nicht, weil sie ihr Kind verletzen wollen, sondern weil sie sich hilflos fühlen, weil der Druck steigt und weil alte Sprachmuster plötzlich übernehmen.
In dieser Episode geht es darum, warum Bestrafung und Drohungen zwar kurzfristig nach Kontrolle aussehen können, langfristig aber Vertrauen, Verbindung und echte Konfliktlösung erschweren. Ich spreche darüber, was in uns passiert, wenn unser Kind nicht kooperiert, warum unsere Gedanken so entscheidend sind und wie du beginnen kannst, Konflikte respektvoller, bewusster und bedürfnisorientierter zu begleiten.
🎙 In dieser Episode erfährst du:
✨ warum Strafen immer mit einem Machtgefälle verbunden sind ✨ was hinter klassischen „Wenn du jetzt nicht, dann …“-Sätzen eigentlich steckt ✨ weshalb Bestrafung Kinder nicht wirklich lehrt, sondern oft Frust, Wut und Widerstand erzeugt ✨ wie deine Gedanken deine Gefühle, Worte und Handlungen beeinflussen ✨ warum respektvolle Kommunikation bei dir und deiner inneren Haltung beginnt ✨ wie du statt Gehorsam die Bedürfnisse deines Kindes und deine eigenen Bedürfnisse in den Blick nehmen kannst ✨ welche ersten Schritte dir helfen, aus Drohungen auszusteigen und neue Lösungsstrategien zu finden
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Transkript anzeigen
00:00:01: Wenn du jetzt nicht, dann ist vielleicht genau der Satz, den dir herausrutscht.
00:00:06: Wenn du eigentlich längst weißt, dass du so gar nicht mit deinem Kind sprechen möchtest und im Übrigen ja auch nicht mit dir.
00:00:12: Herzlich willkommen zur dritten Folge meiner Samaetischen!
00:00:15: Auch heute hole ich eine ältere Folge für dich zurück – für diesen Sommer – und ladet dich ein sie mit dem Blick nach der Episode zweihundert zu hören.
00:00:24: Nämlich nicht als Schritt zurück in die alte Ausrichtung sondern als Erinnerung daran wo in deinem konkreten Familienalltag Verbindung möglich wird.
00:00:35: Diese Folge zeigt sehr, sehr deutlich, wo Loslassen gemeinsam Wachsen herkommt – nämlich aus der konkreten Frage wie wir Konflikte mit Kindern achtsam, respektvoll und liebevoll, sprich anders als wir selbst erlebt haben lösen können ohne drohen, ohne Strafen, ohne beschämen!
00:00:53: Und gleichzeitig geht es um etwas so viel tieferes nämlich darum wahrzunehmen, was in dir passiert wenn du dich in diesen... Wenn du jetzt nicht dann Situationen hilflos fühlst.
00:01:10: Wenn Druck in dir entsteht.
00:01:11: Wenn dein Nervensystem nach Kontrolle greift und alter Sprachmuster plötzlich so viel schneller sind als deine eigentliche Haltung.
00:01:23: Wir schauen in dieser Folge darauf, was Bestrafung mit Macht, Vertrauen und Verbindungen zu tun hat.
00:01:28: Warum unsere Gedanken so viel Einfluss auf unsere Worte haben?
00:01:32: Und wie du beginnen kannst, Grenzen, Verantwortung und Verbindung gleichzeitig zu halten!
00:01:39: Vielleicht hast Du diese Episode als Erinnerung daran.
00:01:43: Konflikte sind nicht Störungen oder Fehler.
00:01:47: Sie sind Chancen die sich zeigen und Türen die sich in diesem Augenblick, in diesen einen Moment im Konflikt für dich öffnen.
00:01:59: Sie sind Türen, die sich öffenen zurück zu dir, zu deinen Werten, zu deiner Selbstführung und zur Beziehung, die du eigentlich leben möchtest.
00:02:11: Ganz viel Freude beim Zuhören bei dieser so wichtigen Episode!
00:02:19: Da kann ich euch schon sagen, dass es etwas was euch wahrscheinlich gar nicht im Sprachgebrauch so arg bewusst ist.
00:02:25: Wir haben tatsächlich in uns drinnen meistens unter Bewusst verschiedenste Sprachmuster und diese Sprachmuster die haben ja schön übernommen von unseren Eltern und von unseren Menschen, die uns in unser Leben hinein begleitet haben.
00:02:41: Und die es auch wirklich gut gemeint haben.
00:02:43: ja das ist schon mal das erste.
00:02:44: Es geht hier gar nicht drum im großen Zeigefinger irgendwie zu stehen und so sagen wir alles falsch gemacht und richtig und falsch gleich mal zu werten und bewerten Sondern es geht darum Die Erkenntnisse, die wir haben und hatten in den letzten Jahren und Jahrzehnten Einfach zu nutzen und eine Veränderung hineinzugehen und zu schauen.
00:03:03: Ist das denn mit der Strafe eigentlich so besonders gut oder ist es eher nicht so der Brüller?
00:03:09: Und wenn ihr hier bei mir seid und ihr auf der Suche seid nach einem achtsamen und respekt- und liebevollen Miteinander,
00:03:16: d.h.,
00:03:17: einer Haltung Respekt zu zeigen, ist eine kommunikative Haltung.
00:03:24: Auch dazu werde ich euch die Tage einen sehr schönen Artikel zeigen und vorstellen Denn Respekt ist tatsächlich eine Haltung und die kann ich kommunikativ üben.
00:03:34: Und wenn es so ist, dass ihr bei mir seid, dann wollt ihr ja wahrscheinlich auch weg von diesem Thema Bestrafung jetzt?
00:03:41: Was ist denn eigentlich eine Strafe?
00:03:44: Warum bestrafen wir eigentlich?
00:03:46: Warum Bestrafen Eltern eigentlich?
00:03:47: also vielleicht hast du sie auch schon mal beobachtet Die Strafe grundsätzlich ist etwas was ein Machtgefälle mit sich bringt.
00:03:57: Das heißt, ich habe da einen der Macht hat über einen anderen und in diesem Machtgefälle kann ich mit dieser Methode der Bestrafung arbeiten.
00:04:09: Es gibt verschiedene Formen von Bestrafungen.
00:04:11: es gibt natürlich die harte körperliche Bestrafungs- und gemäßigte körperlichen Strafe.
00:04:17: das heißt natürlich einmal tatsächlich die physische Gewalt, die harten physische gewalt aber auch dass an dem Kind zerrenn oder beim Zähne putzen, das ist was ich ganz viel von euch bekommen habe.
00:04:30: Wie Thema wickeln, Thema zähneputzen?
00:04:32: Wie mache ich das denn dann wenn nicht das Kind festhalten?
00:04:36: also ja festhalten gegen den Willen des Kindes und eine Zahnbürste irgendwo in den Mund-Reinrahmen festhalten damit sie es nicht umdrehen kann auf einem Wickertisch all das sind tatsächliche Anwendung von Gewalt eine Strafe dafür, dass das Kind es nicht will und ich über das Kind macht voll Bestimme.
00:04:57: Es gibt aber auch natürlich die verbale Bestrafung genauso wie verbale Belohnungen und materielle Belohnen, verbale Strafe.
00:05:06: Darum geht's uns eben jetzt heute im spezifischen, es geht darum was Ich da so sage?
00:05:13: Was bei meinem Gegenüber dann eben ganz anders ankommt oder genauso ankommt wie ich das will.
00:05:18: So Ein Klassiker bei der Bestrafung sind natürlich die ganz typischen, wenn du jetzt nicht dann setze.
00:05:27: Und was mache ich denn mit diesen Wenn Du Jetzt Nicht Dann Setzen eigentlich?
00:05:30: Warum sage ich die denn eigentlich?
00:05:31: Was passiert denn da?
00:05:32: Warum komme ich überhaupt in diesen Moment hinein, in den ich gar nicht hinein will?
00:05:37: Nämlich dass ich mein Kind irgendwie so eine Drohung ausspreche!
00:05:41: Ich nehme dafür mal ein Beispiel.
00:05:43: Du siehst wie Ich hatte es gerade bei meinem Mentoring, gemeinsam wachsen Q&A.
00:05:55: Ein schönes Beispiel ist wenn Kinder sagen Mama du bist blöd.
00:05:58: Wir nehmen jetzt mal einfach nur diese Situation ungeachtet dem Alter des Kindes, ungeachteter Tatsache wie Sprachentwicklung entsteht und geachtete Tatsachen was da eben so alles drum herum ist.
00:06:11: Was wichtig ist zu wissen für diesen Satz.
00:06:16: Ich höre ein Mama, du bist blöd.
00:06:18: Das heißt ich nehme über meine Ohren und vielleicht auch über meine Augen eine bestimmte Botschaft meines Kindes wahr als ich höre da was?
00:06:28: Und ich sehe da was.
00:06:29: Vielleicht seh' ich wie mein Kind irgendwie grimmig schaut.
00:06:32: Ja all das was ich das sehe ist ja Kommunikation.
00:06:35: wir können gar nicht anders als über unsere Körperhaltung und über unsere Sprache zu kommunizieren.
00:06:42: Und in dem Moment, wo ich das wahrnehme – passiert das im Körper nämlich?
00:06:46: Ich verbinde mit dieser Wahrnehmung, mit dem was ich sehe höhere Rieche fühle ja mit meinen Tastzinnen entstehen Gedanken.
00:06:56: Es entstehen immer Gedanken!
00:06:58: Du kannst gar nicht anders als nichts zu denken.
00:07:01: es sind Gedanken da und diese Gedanken die da da sind natürlich auch Erfahrungen oder Schmerzen, die in deinem Unterbewusstsein sind.
00:07:13: Da kommst du jetzt so aktiv gar nicht ran.
00:07:17: Aber diese Gedanken, die du hast wie zum Beispiel... So ein freches Kind!
00:07:23: Oder boah, jetzt provoziert mich das Kind schon wieder?
00:07:26: Oder was fällt diesem Kind ein, mich blöde Mama zu nennen?
00:07:30: Ich opfere mich den ganzen Tag auf und mach tausend Sachen und dann das.
00:07:36: Das macht was mit
00:07:37: mir?!
00:07:37: Denn wenn ich diese Gedanken habe, die da erstmal kritisch bewertend verurteilt sind dann entstehen bei mir ob ich das will oder nicht gefühle.
00:07:47: Ich bin wütend!
00:07:49: Mit meinen Gedanken entsteht also die Wut.
00:07:52: Wenn ich wütend bin und in meinem Körper, das kann ich nicht bremsen, entstehen Hormone.
00:07:57: Es entsteht ein ganzer Kreislauf mit meinen Gefühlen.
00:08:01: Mit meiner Wut entsteht eine Handlung.
00:08:02: Das heißt am Ende des Tages habe ich etwas gehört gesehen oder gefühlt oder gespürt.
00:08:08: Ich hab in meinem Körper Gedanken erzeugt auf dieses Ding was ich da sehe höre oder spüre Und es macht bei mir Gefühle und aus diesen Gefühl werden Handlungen.
00:08:19: Das heißt im Prinzip können wir sagen, aus Gedanken werden Handlungen.
00:08:24: Ich hoffe ihr geht da jetzt schon alle noch mit!
00:08:28: Jetzt ist es so dass die Gedanken, die ich habe am Ende des Tages ausschlaggebend sind.
00:08:33: das heißt denke ich wirklich, dass mein Kind mich provoziert?
00:08:37: Ist mein Kind gerade wirklich böse zu mir?
00:08:39: ja?
00:08:39: Es ist die Haltung um die es dann am Ende dieses Tages geht.
00:08:42: Es geht um euch selber und den Menschen der dort Gedanken hat.
00:08:48: Der kann seine Gedanken auch ändern.
00:08:49: aber Ich greife gerade vor, wir gehen erst wieder einen Schritt zurück.
00:08:54: D.h.,
00:08:54: ihr habt da Gedanken und die Idee beim Bestrafen ist jetzt, dass ich sage, mein Kind hat da etwas getan, hat da ein Verhalten gezeigt, das mir überhaupt nicht gefällt.
00:09:08: Das ist ein absolut unpassendes Verhalten, das darf so nicht sein in meiner Welt, wie ich das empfinde oder denke als dänige diese Wahrnehmung gerade hat.
00:09:19: Okay?
00:09:20: Und jetzt, pass auf.
00:09:22: Jetzt verpasse ich dem Kind eine Lektion!
00:09:25: Die Bestrafung hat den Sinn und Zweck, dem Kind ein Lektions zu verpassen.
00:09:30: Das Kind muss das jetzt mal lernen.
00:09:33: Ja, das ist der Glaubenssatz, der dahinter steht.
00:09:35: D.h.,
00:09:36: Ich habe die Idee, dass ich mein Kind absichtlich – und das ist wichtig ja – ich füge meinem Kind absichtlich einen Schmerz zu damit es das jetzt einmal lernt.
00:09:48: Das geht ja so nicht.
00:09:49: Ich will also eine Lektion verpassen.
00:09:52: Das heißt, im Prinzip habe ich da mein Gegenüber und ich will meinen Gegenüber, mein Kind das zu hundert Prozent von mir abhängig ist, dass zu einhunderttausend Prozent mich liebt – und zwar bedingungslos!
00:10:06: Dieses Kind will ich jetzt absichtlich unglücklich machen und für sein Unpassendes für mich gerade in dem Moment nicht annehmbares Verhalten bestrafen.
00:10:15: Für dieses Kind heißt es, als es gezwungen ist, in dem moment diesen Schmerz auszuhalten Das über sich ergehen zu lassen.
00:10:23: Idealerweise, und das machen die meisten Kinder, die reagieren dann natürlich mit Abwehr.
00:10:28: Dann packen manche Eltern noch eins drauf und sagen jetzt ist es auch noch trotzig oder erst recht?
00:10:33: Dann kommt noch eine zweite, hinten eine zweite Schuss hinterher!
00:10:35: Das passiert alles weil ich eben Gedanken habe, die auf meine Wahrnehmung gefolgt sind.
00:10:43: Wir haben also die Idee beim Bestrafen, ich muss mein Kind absichtlich ein Schmerz zu führen um es zu disziplinieren.
00:10:49: Damit das dieses Verhalten dass er gerade gehabt hat nicht mehr an den Tag bringt.
00:10:54: Ich denke dass die meisten Die jetzt hier mitzugucken und das live auch im Nachgang anschauen nachvollziehen können ja Das ist der Grundgetanke von der bestrafung dieser.
00:11:06: diese idee ist völlig Obstruß.
00:11:09: Und es hat sich in den letzten Jahrzehnten so oft und in so vielen Millionen Milliarden, ich übertreibe jetzt ein bisschen, aber es waren unfassbar.
00:11:16: viele Studien gibt zu diesem Thema wie sinnvoll.
00:11:20: In Anführungszeichen sind überhaupt Bestrafungen und sie sind nicht sinnvoll.
00:11:23: deswegen seid ihr ja auch hier bei mir weil ihr ja Alternativen sucht.
00:11:27: So das heißt was ist denn das Ergebnis?
00:11:29: Das wahre echte Ergebnis davon, wenn ich mein Kind bestrafe.
00:11:33: Das echte Ergebnis ist, dass ich meinen Kind absichtlich Schmerz zugefügt habe.
00:11:36: Das heißt, ich hab komplett mit dem Vertrauen zwischen mir und meinem Kind gespielt.
00:11:41: Ich hab meine Beziehung zum Kind wirklich bis an den Rand geführt des Zumutbaren.
00:11:49: Ja?
00:11:50: Ich hab meinen Kind demonstriert wie Macht funktioniert.
00:11:54: ja das Kind ist in diesem Moment machtlos.
00:11:58: Je kleiner, umso machtloser.
00:12:00: Es wird ein Teufelskreis entstehen.
00:12:02: je mehr ich denke das Bestrafung der Methode ist die ich nutzen muss bei Kindern denn je älter die Kinder werden umso mehr werden sie sich wehren.
00:12:11: und Ich sage es immer wieder ja wenn wir dann denken an der Pubertät da habe ich dann mein Kind nicht mehr unter Kontrolle Dann kann man gleich seinen eigenen Worten lauschen, denn natürlich gibt Bestrafung auch ein Herr mit der Angst die Kontrolle zu verlieren.
00:12:23: Mit der Angst eine Macht zu verliern.
00:12:25: Mit einer Angst, die da in meinem Kopf ist.
00:12:29: Mit den Gedanken, die ich habe.
00:12:31: Okay?
00:12:33: Schauen noch... Es sind noch alle ganz ruhig hier auf Instagram also es kommt noch kein Feedback.
00:12:39: Das heißt die Idee des Bestrafens ist eigentlich nur ein riesengroßer Teufelskreis.
00:12:45: Ich zeige, dass ich Macht habe, ich zeige meinem Kind das es eben wenn es mal Macht hat hier eine Methode zur Verfügung bestellt bekommt von mir am echten Leben erlebt wie schmerzvoll das ist.
00:12:57: jemand der macht hat er kann scheinbar so Konflikte auch beenden.
00:13:01: ja ich zeig im Prinzip ich hab die Macht und dadurch löse ich mit Bestrafung Probleme.
00:13:06: das natürlich auch was das Kinder damit vermittelt bekommen.
00:13:11: Was zeige ich denn noch alles damit?
00:13:13: Die Kinder lernen da natürlich, dass wenn sie dann mal groß sind, dass sie sich wehren werden.
00:13:20: Also ich produziere durch die Bestrafung beim Kind das Gefühl von Frust und Wut – auch Rache!
00:13:28: Kinder, die viel bestraft werden.
00:13:29: Die viel, viel da schlucken müssen empfinden eine unglaubliche Ungerechtigkeit weil sie natürlich in ihrem Bedürfnis überhaupt nicht gesehen wurden.
00:13:39: Sie können es überhaupt nicht nachvollziehen warum die Eltern da jetzt mit eben dieser art von Bestrafung reagieren und Werden da irgendwann mal eben rache Gedanken haben ja ich hasse meine eltern oder Meine eltern sind so unfair das sind alles dann so Wörter die dann bei den größeren Kindern, die dann auch in der Pubertät sind.
00:14:00: Das heißt natürlich noch mal einen ganz großen Entwicklungsstück haben da dann tatsächlich zu Tage kommen und sagen ich mach das eben erst recht nicht.
00:14:06: was du das sagst.
00:14:07: Das heisst je mehr Kinder in ihrer Kindheit mit Erziehungsmethoden in Kontakt gekommen sind umso mehr werden die dann, wenn sie mehr Macht haben.
00:14:18: Wenn sie älter werden und größer werden, auch körperlich mehr Macht hat.
00:14:22: Zum Beispiel Jungs sind plötzlich größer als die Mama.
00:14:26: Die lassen sich da das nicht mehr gefallen.
00:14:29: Dann kommt es zu viel größeren Eltern-Kind-Konflikten.
00:14:31: Und natürlich auch zu einer schwierigeren Beziehung.
00:14:36: Eltern-, Kindbeziehungen, die sich über die Jahre hin entwickelt.
00:14:41: So ... Ja, die Frage ist jetzt also was könnt ihr da stattdessen tun?
00:14:50: Das ist die große Antwort auf Strafen zu verzichten.
00:14:56: Ihr müsst es überhaupt nicht machen!
00:14:58: Ihr seid hier bei mir und wollt wissen wie achtsame, respektvolle Kommunikation funktioniert und genau das setzt es an.
00:15:04: Das heißt achtsamme und respektfolle kommunikation fängt an bei dem Wort achtsamm und Respekt.
00:15:09: So, was ist Respekt für mich?
00:15:11: Was ist Achtsamkeit für
00:15:12: mich?".
00:15:13: Wie ist denn ein respektvoller Umgang, den ich mir das so wünsche als Mama und dem ich meinem Kind vielleicht auch als Wert oder als Haltung beibringen möchte.
00:15:21: Und dann stelle ich fest... Aha!
00:15:24: Wie wäre es denn für mich, wenn jemand so mit mir umgeht?
00:15:26: Finde ich das eigentlich respektvoll.
00:15:28: Wenn jemand da so zu mir sagt, jetzt gehst du in dein Zimmer oder wenn du dich nicht anziehst ... Das war ja auch das Beispiel hier, dass sich gebracht hatte und auch für rege Diskussion gesagt hat, wenn du dich nicht ansiehst, bleibst immer allein zu Hause.
00:15:40: Was macht das mit mir?
00:15:41: Ist das noch respektvoller Umgang?
00:15:42: Wie würde es mir dann gehen, wenn mein Mann so mit ihr spricht oder meine Freundin?
00:15:46: Natürlich würden wir sagen, ich glaub, du spinnst!
00:15:48: Wir würden damit auch Bewertungen und Urteilen um uns schlagen.
00:15:53: Und fänden das überhaupt nicht toll.
00:15:57: Was könnt ihr stattdessen tun?
00:15:58: Der erste wichtige Aspekt ist, dass ihr euch darauf fokussiert.
00:16:03: Nummer eins was ist in dir los?
00:16:07: Welche Gedanken hast du auf das, was du da gerade wahrgenommen hast?
00:16:11: welche Gefühle entstehen dabei dir?
00:16:14: Kannst du in diesen Momenten, wo du merkst okay jetzt ist hier gerade was und ich weiß mir überhaupt nicht mehr zu helfen denn die Hilflosigkeit.
00:16:21: Die ist ja meistens das was uns triggert.
00:16:23: wir wissen einfach in einer bestimmten Situation.
00:16:25: Ich will raus aus dem Haus der Chef wartet Ich bin schon zehn Minuten zu spät mein Kind wird sich immer noch nicht anziehen.
00:16:33: Ist dann das letzte was ich tue ist dann die Bestrafung weil ich mich einfach nicht mehr zur Helfen weiß Wenn diese Situationen sich erholfen und es ist ja meistens der Fall, es sind immer wieder sehr ähnliche Situationen die das sind.
00:16:46: Dann ist die Frage was brauchst du eigentlich?
00:16:49: Was ist dir eigentlich wichtig?
00:16:51: Was geht gerade in deinem Kopf vor?
00:16:53: Der zweite Aspekt ist unbedingt dass ihr euch Wissen aneignet.
00:16:57: Das Wissen ist wirklich frei verfügbar hier auch bei mir.
00:17:01: Ihr bekommt von mir ganz viel Wissen umsonst.
00:17:04: Es gibt supertolle Bücher.
00:17:06: Ihr könnt meinen Mentoring-Programm gemeinsam wachsen, buchen.
00:17:09: All darum geht es bei der Wissensvermittlung.
00:17:11: dahingehend das ich verstehe.
00:17:13: wo steht gerade mein Kind in seiner Entwicklung?
00:17:16: Wie funktioniert eigentlich Wut bei meinem Kind?
00:17:18: wie funktioniert Wut beim hier eigentlich welche Gefühle gibts und welche Bedürfnisse gibts?
00:17:22: Und dass ist überhaupt das A&O!
00:17:25: Es geht um Bedürfenisse.
00:17:27: Alles was Kinder tun ist eine Strategie die eigenen Bedürfe zu erfüllen.
00:17:33: Es geht überhaupt nie Kindern darum, die Eltern irgendwie sauer zu machen und zu verärgern sie zu provozieren.
00:17:40: Alters sind Interpretationen, die wir haben wenn wir das Verhalten sehen weil wir selber in uns drin Erfahrungen gemacht haben, weil wir anfangen zu interpretieren.
00:17:49: Weil wir anfingen eben die Gedanken, die wir haben schönzulauschen und daraufhin dann von einem Gedanken in den nächsten Gedanken springen unter den nächsten Gedenken und sich so genannte Kausalkettenreaktionen ergeben.
00:18:01: Und ich am Ende des Tages auf meine Gedanken hin eine Handlung vollziehe, auf meine Gedanken hin eine Reaktion mache.
00:18:08: also statt Wie bekomme ich mein Kind dazu, dass es das tut was ich will?
00:18:13: Nämlich, dass ist gehorigt.
00:18:16: Wenn das bei dir der Fall ist spür mal in dich rein.
00:18:19: Möchtest du, dass dein Kind einfach das tut, was du sagst?
00:18:22: Dann geht's um Gehorsam.
00:18:24: Ja dann möchtest Du, dass Es Einfach Funktioniert.
00:18:27: und wenn wir Ich kenne das auch, ich will auch, dass meine Kinder manchmal funktionen.
00:18:31: Dass sie bitte einfach das machen, was ich ihnen sage und es jetzt einfach leicht ist.
00:18:35: Und dann stelle ich fest, ich möchte, dass es leicht ist ja?
00:18:37: Ich habe da selber ein Bedürfnis, dass ich gerade erfüllen möchte.
00:18:41: Ich hab da selber etwas, was in mir drinsteckt und dann kann ich mich wieder liebevoll mir zu wenden und ich kann mich auch liebevoll meinen Kindern zuwenden.
00:18:51: Statt eben wie bekomme ich mein Kind dazu, dass er es tut, was sich will?
00:18:55: geht es eben empathisch darum welches Bedürfenes hat mein Kind gerade.
00:19:00: Und wie kann ich meinem Kind helfen, das zu erkennen?
00:19:04: Das können Kinder nämlich noch nicht automatisch.
00:19:06: Das ist ein Lernprozess genau so, wie es für uns auch ein Lerndprozess ist Bedürfnisse zu erkennen.
00:19:12: und natürlich Wie könne ich Ihnen eine angemessenere Strategie zeigen um das BedürFnis zu erfüllen?
00:19:19: dazu muss Ich aber erst mal wissen welches bedürfnis dahinter steckt.
00:19:25: Wenn ich respektvoll mit meinem Kind agiere oder respektful auf mein Kind eingehe, dann heißt es grundsätzlich dass ich es ernst nehme.
00:19:35: Egal wie mein Kind reagiert ob das jetzt... Ich nehm mal die Beispiele die von euch kamen.
00:19:39: der Geschwisterkonflikt ist ja das eine kind Schlecktes andere habe ich hier in meinen Notizen stehen.
00:19:46: Der zweijährige schlägt das Baby, der Kleine sagt was er nicht möchte und der Große hört nicht auf.
00:19:50: Das sind die klassischen Geschwisterkonflikte.
00:19:53: Dass eine Kind will immer gewinnen und das andere Kind muss immer zurückstecken.
00:19:57: oder eben das Beispiel Mama du bist blöd.
00:19:58: Das heißt da ist ein starker Gefühle da und das Kind versucht irgendwie mit diesen Gefühlen zurechtzukommen.
00:20:05: Oder das Beisen von kleinen Kindern hatte ich auch.
00:20:09: oder das Kind ist müde und kann nicht schlafen, ja?
00:20:11: Oder der Frust beim Wickel des Thema Zähne putzen.
00:20:14: All die Reaktionen, die ihr habt ,die ihr seht, die er fühlt, die sie spürt und hört bei euren Kindern und was mit euch machen wo was bei euch passiert sind immer Einladungen um mal zu gucken was da in euch drin los ist und gleichzeitig sich auf das Kind neu einzulassen, indem ihr versteht, dass es hier um die Erfüllung von Bedürfnissen geht.
00:20:39: Dass das Kind versucht mit einer Strategie, die es hat... denn es hat noch nicht viele Strategien versucht sein Bedürftnis zu öffnen.
00:20:48: Was kann das also sein?
00:20:50: Ja jetzt habt ihr dann eine Situation sicherlich im Kopf bei eurem eigenen Kind wo ihr sagt, da hätte ich jetzt echt gerne andere Lösungen!
00:21:00: Genau.
00:21:01: Welche Situation ist das?
00:21:02: Ist es etwas, was öfters vorkommt?
00:21:05: Wie in dieser Situation reagiert ihr denn normalerweise?
00:21:09: und jetzt ist die Frage, was braucht ihr in der Situation eigentlich und was braucht eigentlich das Kind?
00:21:14: Was braucht euer Kind?
00:21:15: Welches Bedürfnis geht es denn?
00:21:18: Wenn ich das dann weiß, dann kann ich natürlich erstens nehme ich mein Kind ernst.
00:21:22: Das heißt, ich zeige meinem Kind Respekt für das was es gerade hat, für dass was gerade ist und zweitens wenn ich das weiß, das ist Übungssache ihr Lieben!
00:21:31: Es ist einfach nur Übungssache.
00:21:34: Es ist absolutes Üben jeden Tag.
00:21:38: Jeden Eltern-Kind Konflikt den ihr habt immer wieder üben und spüren worum geht's eigentlich?
00:21:43: Was brauche ich eigentlich?
00:21:44: Welche Gedanken habe Fängt einfach nur bei euren Gedanken an, denn das ist auch tatsächlich das Erste.
00:21:50: Die Gedanken machen unsere Worte und die Worte machen Handlungen.
00:21:54: Ihr fangt immer bei eurem Gedanken an.
00:21:56: Welche Gedanken habe ich in dieser Situation?
00:21:59: Was denke ich mir da eigentlich?
00:22:00: Eine sehr schöne Aufgabe ist auch seine Gedanken aufzuschreiben im Nachgang und dann mal durchzulesen, dass man sich so alles denkt über sein Kind und dann an diesen Punkt anzufangen zu forschen.
00:22:11: Stimmt es denn überhaupt?
00:22:15: Ist das denn überhaupt so, was ich da denke?
00:22:18: Ist es denn real oder habe ich da gerade ganz viele Ängste in mir drin?
00:22:24: und wie wahrscheinlich ist es denn dass diese Ängsten auch tatsächlich Wahrheit werden oder Realität werden.
00:22:30: Die Gedanken sind immer Ausschlaggebend für meine Worte und die Art und Weise wie ich agiere oder reagiere.
00:22:38: Und das ist die große Übung.
00:22:39: wenn ihr auf die Gedanken kommt, die ihr habt dann könnt ihr nämlich auch euch wieder zuwenden nämlich dem, was eigentlich ist in euch drinnen.
00:22:47: Ihre Glaubenssätze möglicherweise, eure Ideen die ihr habt der Druck da ist das Bedürfnis des Hinterall dem Ganzen liegt und könnt euch dann auch ihrem Kind zuwenden und gucken aha okay mein Kind, den ich immer positives unterstelle.
00:23:02: Das Kind kommt als guter Mensch auf die Welt.
00:23:05: Es hat niemals Interesse daran die Eltern zu verärgern Und denen Menschen von dem es am meisten abhängig ist irgendwie in die Flucht zu schlagen.
00:23:14: Ja, das Kind lebt euch bedingungslos.
00:23:17: Das heißt was hat gerade mein Kind?
00:23:19: Und wenn ich das alles weiß dann kann ich auch in die achtsame Kommunikation gehen.
00:23:22: Das heisst im dem Moment wo ich über Gefühle bescheid weiß.
00:23:26: In dem moment wo ich meine Gedanken kenne und in den Moment wo Ich weiß welche Bedürfnisse da sind.
00:23:30: Dann kann ich kommunizieren.
00:23:31: Dann kann Ich nämlich sagen was ich brauche.
00:23:34: Dann Kann ich sagen wie es mir geht.
00:23:36: Dann Kan ich auch aktiv zuhören Das heißt, meinem Kind lauschen.
00:23:41: Mein Kind so Fragen stellen, dass ich herausfinde was es eigentlich braucht und dann natürlich mit meinem Kind zusammen Problem-Lösungsstrategien entwickeln.
00:23:51: Gucken!
00:23:52: Was passt für dich?
00:23:53: Und was passt für mich?
00:23:55: Können wir zusammen nach Lösungen Brainstormen?
00:23:57: Mit großen geht das natürlich schon viel besser als mit den kleinen.
00:24:00: Kinder brauchen Lösungen.
00:24:02: Die brauchen Strategien, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
00:24:05: Wo sollen sie die denn her haben?
00:24:06: Das ist alles etwas was Sie lernen und was Sie üben.
00:24:09: Und wo mit Sie durch unsere Unterstützung in Ihrem Problem-Lösungsstrategien Schatz immer mehr verliebt bekommen.
00:24:18: Ja das ist es, was die Kinder brauchen.
00:24:19: Die braucht einfach Alternativen!
00:24:22: Und die Bestrafung ist nicht die Alternative.
00:24:25: Die Alternative ist dem anderen respektvoll zu begegnen in Ernst zu nehmen und mich zu lösen von den Gedanken, die ich habe beziehungsweise ihnen erst mal im ersten Schritt zu lauschen.
00:24:40: Ich danke dir so sehr fürs Zuhören!
00:24:42: Und dafür, dass du dir heute diesen Moment zeitgegeben hast.
00:24:46: Wenn du diesen Podcast gerne und oft hörst und magst Dann freue ich mich unheimlich wenn du den Podcast In dieser Plattform wo du gerade bist abonnierst So verpasst du keine Folge mehr Und gleichzeitig hilfst du mit, dass dieser Raum größer wird und auch andere Frauen ihn finden können wie genau jetzt solche Impulse brauchen.
00:25:08: Teile daher gerne auch die Folge mit jemandem dem sie heute gut tun könnte oder hinterlass mir einen Kommentar auf der Plattform, auf der du gerade hörst oder in den sozialen Netzwerken – Du findest mich bestimmt!
00:25:20: Bis zum nächsten Mal, bis bald, mach's gut tschau tschah.
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